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Ich glaub als Fische würden wir uns nicht so gut schlagen

Man wirds kaum glauben, aber ich hab mit dem Mädchen aus meinem Kurs geredet, sie hat mir geantwortet, ganz normal. Quod erat domonstrandum! (Ich kann kein Latein, aber Wikipedia und so klingt es einfach cooler als auf Französisch oder Spanisch..)

Ich hab heute kein gutes Thema aber eine Frage die mir die ganze Zeit schon im Kopf herumgeistert..wie sähe es aus, wenn wir unter Wasser und alle Fische an Land leben würden? Wären wir Meerjungfrauen oder mehr sowas wie Stromberg?

22.11.12 18:17


Und die Sonne kreist weiter fröhlich um uns...

In meinem Englischkurs gibt es ein Mädchen, das alle, die ich bisher gefragt habe, mit dem Satz "Die ist komisch" beschreiben. Sie sitzt immer alleine, und niemand redet mit ihr. Es heißt, sie würde nicht sprechen, und deswegen fragt man sie gar nicht erst.

Wir neigen grundsätzlich gerne dazu, Dinge, die andere uns vorgekaut haben, für bare Münze zu nehmen. Selbst zu denken ist ja bekanntlich anstrengend, viel bequemer ist es, wenn andere das für einen machen. Kinder werden so wie ihre Eltern, und Fehlinformationen ziehen sich durch Generationen hindurch.

Zum Beispiel weiß fast niemand, dass der Mythos des reißenden Jungfernhäutchen eben genau das ist: ein Mythos. Vor nicht allzu langer Zeit war die Erde noch eine Scheibe und meine Französischlehrerin ist immer noch überzeugte Anhängerin vom geozentrischen Weltbild ("Man sieht doch, dass die Sonne sich bewegt!"). Ich habe bis gestern noch geglaubt, es gäbe das Wort "hetscheln", weil meine Großmutter das immer verwendet hat (es bedeutet mit Schuhen über Eis zu schlittern).

Wenn man sich dann durch die Stadien des Unglaubens, der Erkenntnis, der Resignation und der Akzeptanz gekämpft hat (gut, in meinem Fall war es jetzt nicht so heftig), dann gelangt man (naja, eigentlich gelange ich dann) irgendwann zu der Frage "Was weiß ich eigentlich?". Eigentlich können wir doch nichts tatsächlich wissen und für einige Dinge, die wir grade als selbstverständlich wahrnehmen, werden unsere Enkelkinder uns schallend auslachen. Irgendwie erschreckt und fasziniert mich die Vorstellung gleichzeitig und ich frage mich wirklich oft, ob ich die einzige bin, die über solche eher als merkwürdig einzustufende Dinge nachdenkt.. 

Jedenfalls, zurück zu dem Mädchen in meinem Kurs: was, wenn sie nur nicht redet, weil sie nie gefragt wird? Man erarbeitet sich ja in der Regel recht schnell einen Ruf, also so gesehen ist es nicht einmal unwahrscheinlich. Ich glaub, ich sag mal Hallo.

25.10.12 16:34


Wie die australische Spinne den Hamstern die Möglichkeit zum Heldentum raubte

Ich hab vor einiger Zeit (ich glaub da war das Wetter sogar noch schön..) in der Zeitung gelesen, dass den Australiern das Gegengift für die Bisse von Sydney-Trichternetzspinnen ausgeht.

Laut Wikipedia ist die Sydney-Trichternetzspinne eine kleine, giftige und aggressive Spinne, die sich anscheinend oft in menschliche Behausungen begibt und für den dort lebenden Menschen tödlich sein kann. Allerdings wurde 1981 ein Gegengift entwickelt und seitdem kam es zu keinen Todesfällen mehr, das ist ja an sich beachtlich.

Jetzt allerdings, wo das Gegengift knapp wird, steht man wohl vor dem Problem, dass neue Trichterspinnen her müssen (man braucht ja für das Gegengift erst mal das Gift und so weiter). Ich nehme mal kühn an, dass es wohl nicht viele dieser Spinnen sind, weil sie merkwürdigerweise nur in und um Sydney leben (deswegen der Name, ebenfalls kühn angenommen).

Die Regierung, das Gesundheitswesen, die Presse oder wer auch immer kam jetzt also auf die glorreiche Idee, dass, da die Spinne ja sowieso in Wohnhäusern aufzufinden ist, die Bevölkerung doch gleich selbst auf Spinnenjagd gehen könne - viel effektiver, als sich welche in professionellen, abgeriegelten und sicheren Labors zu züchten, wenn sowieso schon ein Gegengiftmangel herrscht.

 Als ich das gelesen habe, musste ich erst einmal herzhaft lachen, dann bin ich traurig geworden. Über die Ironie, Unüberlegtheit, Dummheit und Gleichgültigkeit dieser Welt. Und über die Vernachlässigung von Hamstern!

Bei denen und anderen Säugetieren zeigt das Gift nämlich fast gar keine Wirkung. Es hätte Zeit für die Heldenstunde aller Haustiere sein können, sie hätten die Menschheit vor einen Invasion der Trichternetzspinne retten und sich für immer einen Leckerlibonus verschaffen können, aber nein - der Mensch ist egoistisch und nimmt das Heldentum ganz für sich allein in Anspruch. Wie immer.

Tut mir übrigens leid, dass ich zur Zeit so insektenfixiert bin, ich weiß auch nicht was mit mir los ist..

16.10.12 22:53


Von Insekten und Kannibalen

Ich habe irrsinnig Angst vor Schnaken. Ihr wisst schon, diese langbeinigen, fliegenden, komplett harmlosen Insekten. Ich weiß nicht, woran es liegt, noch nie hat mir ein Exemplar dieser Art irgendwelchen physischen Schaden zugefügt (ich bin vielleicht auf der Flucht vor einigen gegen Gegenstände gelaufen, aber das jetzt mal außer Acht gelassen) und ich habe gelesen, dass sie dazu auch gar nicht in der Lage sind, weil sie sich nur von Nektar und Wasser ernähren und ihre Mundwerkzeuge zu schwach sind, um menschliche Haut zu durchtrennen.

Aber wenn ich ihre langen, unkoordinierten Beine sehe und wie sie torkelnd auf mich zuschweben, packt mich das kalte Grauen und ich verfalle in Panik. (Das ist nicht übertrieben, ich schalte praktisch meinen gesamten Verstand aus und lasse mich nur noch von niederen Trieben steuern...) Um sie zu töten fehlt mir die Grausamkeit, aber zum Glück habe ich eine sehr tierliebe Schwester, die die Viecher dann einsammelt und aus dem Fenster lässt.

Ich habe mir trotz heftigem Widerwillen den Wikipediaartikel über die Viecher durchgelesen (die Bilder hab ich teilweise gar nicht erst angeschaut) und verstehe meine heftige Abneigung immer noch nicht. Sie unterscheiden sich im Verhalten eigentlich kaum von einem Schmetterling. Liegt es am Aussehen? Lange Beine sind bei Menschen doch eigentlich ein Schönheitsideal. Die Farbe ist auch eher unauffällig und sie haben weder einen Stachel noch auffällige Beißwerkzeuge.

 Das heißt, ein völlig unauffälliges, harmloses Insekt erweckt in mir die nackte Angst und vernebelt meinen Verstand, während Hannibal Lecter (wer "Das Schweigen der Lämmer" noch nicht gesehen hat, tut das bitte JETZT) meine volle Sympathie hat. Bin ich möglicherweise...komisch?

Und was mich schon seit geraumer Zeit stört und ich jetzt einfach mal loswerden muss, weil ich ein kleiner nerviger Besserwisser bin: die Rubrik "Gefühle und Persönliches" wird NICHT "Gefühle und Persöhnliches" geschrieben! Grrr.

15.10.12 14:43


Süße 16 oder Die Irrationalität von High Heels und zu lauter Musik

Hola meine Freunde!

Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit (gestern) die neuen Freiheiten erwähnt, die ich durch meinen letzten Geburtstag errungen habe und da das mein Leben sozusagen grundlegend verändert oder zumindest geprägt hat und das hier mein Blog ist, ist es unausweichlich, das noch einmal genauer auszubreiten.

So war ich zum Beispiel kurz nach meinem Geburtstag das erste Mal in einer Diskothek. Ich habe schon des öfteren meine komplette Unfähigkeit zu jeglichen motorischen Leistungen erwähnt, deswegen überspring ich das hier mal kühn, aber seid euch gewiss: ich und das Wort Tanzfläche passen nicht in einem beidseitig positiven Sinn in einen Satz. Möglicherweise hätte man das durch den Genuss eines gewissen Endprodukts einer chemischen Reaktion, bei der Zucker und Biokatalysatoren eine Rolle spielen, kompensieren können, aber darauf möchte ich nicht hinaus.

Das wirklich Ärgerliche an der Sache war nämlich der ständige und zuweilen beabsichtigte mehr oder wenig enge Körperkontakt zu mir völlig fremden und in der Tat suspekten Individuen.

Rational gesehen dürfte ich also zu dem unweigerlichen Schluss kommen, dass diese Freiheit nicht zu solchen zählt, die genossen werden können, aber psst, ich werde das jetzt ganz trivial und ojektiv ausdrücken: ich fands lustig.

 

5.10.12 19:58


Von Immanuel Kant, Garnelen und dem Spaghettimonster (oder auch Allgemeines Geblubber)

Aloha, meine liebe und treue Fangemeinde! (Ich habe stolze vier Abonnenten, jawohl.)

Ich hab lang nichts mehr geschrieben, ich war lustlos und ermattet, ich hatte irgendwie keine schöpferische Phase, ihr kennt das sicher. Aaaaber ich habe vor einigen Tagen eine kurios-erfreuliche-ich-bin-mir-nicht-ganz-sicher-ob-ernste E-Mail von myblog erhalten, und *badum tss*, mein Blog wurde auserkoren. Jawohl. Und naja, da dachte ich, jetzt, wo ich berühmt bin, könnte ich ja mal wieder der Welt beweisen, dass es mich noch gibt; wortgewand, teuflisch, kritisch, hinterfragend, interessant, charismatisch und überragend wie eh und je... Also, das vorneweg.

Ich hab jetzt wirklich lange überlegt was so wichtig wäre, dass die Welt es erfahren müsste, aber mir ist nichts tatsächlich Zufriedenstellendes eingefallen, deswegen habe ich einen lieben Freund von mir, dessen Name und Adresse nicht genannt werden können, um Hilfe angefleht und jetzt blubber ich einfach mal so vor mich hin.

Also, zunächst mal bin ich vor nicht allzu langer Zeit, aber wohl doch schon ein bisschen länger her, 16 geworden und das hat mir ganz neue Freiheiten eingeräumt. Ich sehe die Welt nun mit anderen Augen, und zwar mit den ungetrübten und stürmischen Augen der Freiheit, so wie sie Immanuel Kant, Alice Schwarzer, Martin Luther King, Leonardo da Vinci und Abraham Lincoln bereits vor mir sahen...

 Des anderen hat die Hand des Todes vor etwas längerer Zeit mein Zimmer gestreift, aber ich hatte es bis jetzt nicht übers Herz gebracht, davon zu berichten, mein Kummer war zu überwältigend. Wisst ihr, ich mag Tiere und deswegen habe ich mir ein Aquarium angeschafft. Ich hätte zwar eine Katze präferiert weil Katzen die besten Tiere überhaupt sind, aber aus gesundheitlichen Gründen und moralischen Einstellungen einiger meiner Familienmitglieder ('Katzen sind Mörder!') war mir das leider unmöglich. Deswegen hab ich mir Garnelen gekauft. Ihr wisst schon, diese kleinen wuseligen Dinger die manchmal ganz gut schmecken und Antennenaugen haben. Ich hab mit wirklich sehr viel Liebe und Kreativität ein Aquarium mit Pflanzendingern und so errichtet, und als sie reindurften, naja..sind sie gestorben. Es war niederschmetternd, aber sie sind jetzt an einem besseren Ort. Vermutlich schwimmen sie längst in einem Biervulkan, überwacht von seiner Nudligkeit.

Damit das jetzt keine epischen Ausmaße annimmt und vielleicht doch noch von einigen vereinzelten, tapferen und von Langweile gequälten Menschen gelesen wird, setze ich hier einen Punkt.

Sayonara, meine Lieben.

4.10.12 19:59


Unnötiges (ja, das hier auch)

Es gibt so viele unnötige Dinge in meinem Alltag, dass ich nicht umhin komme, das anzusprechen. Ja, jene Ansprache mag vielleicht wiederum unnötig sein, aber das macht bei der Hülle und Fülle an Unnützigkeit nun auch nichts mehr aus.

Der absolute Gipfel an Nichtsnutz ist in meinen Augen das Löschblatt. Es befindet sich Zeit seines Lebens im Ende eines jeden Heftes, wo es nichts tut außer zu existieren. Der Höhepunkt seines Lebens ist es, möglicherweise als Zettel für eine nicht unterrichtsbezogene Nachricht zu dienen. Dafür ist aber jedes andere Blatt genauso gut, ändert deswegen auch nichts an der Nutzlosigkeit des Löschblatts. Das traurige dabei ist: ich bin so in dieses alte Muster, diese sinnlose Löschblatttradition verfallen, dass ich es wider besseren Wissens in meinem Heft gewähren lassen. Ich könnte es wegwerfen, aber das tu ich nicht. Ach ja, was sind wir doch alle Gefangene von Traditionen und Gewohnheiten..davon könnte ich auch noch berichten. Aber ich schweife ab.

Fast genauso unnötig wie das Löschbatt ist die Krawatte. Sie ist weder angenehm noch optisch irgendwie ansprechend. Sie vermittelt höchstens ein Gefühl der Distanz, manchmal Spießigkeit. Nun ja, vielleicht liegt diese Unverständnis auch an meiner Weiblichkeit, aber den tieferen Sinn eines Stück Stoffes, der sich wie ein Strick um den Hals schlingt und den man bestensfalls als Serviette benutzen kann, erschließt sich mir einfach nicht..ich lass mich aber gerne eines besseren belehren.

Eine weitere völlige Unnötigkeit dieser Welt ist Biomineralwasser. Ja ich weiß, der Fall war vor Gericht und das Biowasser heißt weiter Biowasser, aber ganz ehrlich: das ist doch kompletter Blödsinn. Wasser ist ein ewiger Kreislauf, kann weder hergestellt noch vernichtet werden. Jedenfalls soweit ich das in Physik richtig mitgekriegt habe. Und dass Schadstoffe aus meinem Trinkwasser gefiltert werden, hatte ich mit einer vielleicht naiven Selbstverständlichkeit angenommen, bin mir aber immer noch ziemlich sicher, dass diese nicht unbegründet ist, jedenfalls nicht hier.. Und wollen die mir tatsächlich sagen, dass es umweltfreundlicher ist, Wasser in einer Flasche zu kaufen als den Wasserhahn aufzudrehen? Vielleicht bin ich auch desinformiert, aber irgendwas daran kommt mir japanisch vor. Wie auch immer.

Und die letzte der Unnötigkeiten, die ich heute erwähnen werde, ist ebenso unnütz wie lästig: die Form der Nutellagläser. Mal ehrlich, was haben sich die Erfinder dabei gedacht? Sobald die Nutella leer ist, ist es eine langwierige und komplizierte Sache, die Reste aus den Ecken zu kratzen, vor allem die zwei oben, in der sich immer alles sammelt. Und bei dem hoffnungslosen Versuch, mit dem Messer dort hinzugelangen, macht man sich die ganzen Hände an dem ungünstig konstruierten Verschluss voller Nutella. Ich weiß nicht, ob es physikalisch gesehen überhaupt möglich ist, mit einem Messer ein Glas Nutella vollständig leerzukratzen. Jemand anders als ich sollte das vielleicht mal untersuchen. Oder ich gründe eine Kommission. Aber dafür sollte ich vielleicht lieber nach Amerika gehen..wer weiß.

 

7.5.12 19:22


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